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Südafrika



Essen und Trinken in Südafrika


Die Rainbow Nation hat soviel typische Kochstile wie Hautfarben in der Bevölkerung. Afrikanische, europäische, asiatische, creolische und indische Einflüsse bestimmen die südafrikanische Küche. Im laufe der Zeit haben sich diese zum Teil vermischt und gänzlich neue kulinarische Genüsse entstehen lassen.

Wir empfehlen wärmstens, als Vorspeise ein Carpaccio vom Straußenfilet mit Süßkartoffelpüree und anschließend eventuell ein Krokodilsteak zu probieren. Dazu einen der herrlichen südafrikanischen Rotweine.

Was will der Mensch mehr? Genau: Rauchen - und das kann, zumindest für Raucher, ein ernstes Problem werden. Südafrika hat sich der Gesundheit verschrieben und ist quasi zur Gänze eine Nichtraucherzone. Mit etwas Glück findet man ein Restaurant mit einer Bar, in der das Rauchen gestattet ist. Ansonsten ist in allen öffentlichen Räumen das Rauchen untersagt.

Aber zurück zur Küche. Die Südafrikaner sind, was bei dem Klima nicht verwundert, begeisterte Anhänger des "Braai", dem südafrikanischen Barbeque. Neben verschiedensten Fisch- und Fleischsorten wird hier eine Spezialität, die "Boerewors", eine delikat gewürzte, sehr fettige grobe Bratwurst,die man unbedingt probieren muß, angeboten.

Biltong, ©www.biltongmakers.com "Biltong", das gewürzte Dörrfleisch, ist ebenfalls eine traditionsreiche südafrikanische Spezialität, die auch gerne als kleiner Snack genommen wird.

Neben Strauß und Krokodil wird so ziemlich jedes Tier auf den Speisekarten angeboten, das man aus den schönen Tierfilmen von Sielmann und Co. kennt. Elefant, Zebra, Giraffe, Büffel, Warzenschwein und Antilope sind in den Spezialitätenrestaurants zu finden. Wer ganz mutig ist, kann auch gegrillte Heuschrecken und Maden ( angeblich angenehm nussig im Geschmack) probieren.

Wenn es denn kein Fleisch sein soll ist, zumindest in der Küstenregion, auch eine exquisite Auswahl an Seafood vorhanden. Ein indonesisches Seafood-Curry macht die Atemwege besser frei als die Pfefferminzdrops der nordischen Fischer.

Auch die Auswahl an Gemüsen und Früchten ist schier unendlich, es gibt fast nichts, was in den fruchtbaren Tälern der Kapregion nicht wächst.

Rooibos, © 2003 Rooibos Ltd./SunnRooibosEbenfalls in der Kapregion, und zwar nur im Bereich Cederberg, wächst der Rooibos Strauch. Aus seinen Blättern wird der mittlerweile auch in Deutschland (leider meist als mit Aromastoffen verfremdeter Wellnesstee) erhältliche Rooibos-, oder Rotbuschtee hergestellt. Sehr aromatisch, reich an Mineralstoffen und Vitaminen und ohne Koffein, ist der Rooibostee ein schmackhaftes Getränk. Seine rote Farbe bekommt der Tee erst, während er in der Sonne getrocknet wird, durch die Fermentierung.

Ein weiteres Produkt der Kapregion ist der Wein. Südafrikas Winzer haben es geschafft, ihre Weine zu einem begehrten Exportartikel zu machen. Besonders die erstklassigen Rotweine (Pinotage, Merlot und Cabernet Sauvignon) sind auf dem internationalen Markt so gefragt, daß sie im Land kaum noch zu kaufen sind. Neben den bekannten Kellereien wie Groote Constantia und Nederburg, sind es gerade die kleinen Betriebe, die hervorragende Weine produzieren. Unser Lieblingswein ist der Pinot Noir der Kellerei Meerlust, in Faure bei Stellenbosch.



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