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Irland


Essen und Trinken in Irland

Der Ire ißt Kartoffeln, Irish Stew und trinkt ein Guinness dazu, soweit das Vorurteil.

Es stimmt, die Kartoffel ist aus dem irischen Speiseplan nicht wegzudenken. Für die arme Bevölkerung, und das waren früher fast alle, war die Kartoffel, neben dem Kohl, häufig ausschließliches Nahrungsmittel. Dies führte dazu, daß um 1920 Millionen Tote gezählt wurden, als nach Ausbruch einer Seuche der Kartoffelpflanzen dieses Grundnahrungsmittel ausfiel. Mit 141kg pro Jahr und Einwohner liegt Irland beim Kartoffelverbrauch noch immer ganz vorn.
Verwirrend für den Touristen ist, daß Pommes Frites hier Chips heißen und mit Essig, an Stelle von Salz, serviert werden. Wer Kartoffelchips will, muß hier Crisps bestellen.

Das Irish Stew ist irisches Nationalgericht. Dieser Eintopf aus Lammfleisch, Kartoffeln und Weißkohl war früher wegen des Lammfleisches das Feiertagsessen, das man sich, wenn überhaupt, nur selten leisten konnte.

Natürlich wird in Irland auch gern getrunken, und zwar entgegen anderer Vermutung (siehe unten) hauptsächlich Tee, und zwar einen sehr kräftigen schwarzen.

Wer an irische Getränke denkt, dem fallen meist zuerst Guinness und Whiskey ein. Guinness ist zum Markenzeichen für Stout, das kräftige, dunkle irische Bier geworden, auch wenn es daneben noch andere Brauereien gibt, die ähnliche Biere brauen (z.B.: Kilkenny. Etwas milder und rötlich braun).
Neben diesen Starkbieren wird in jedem Pub noch das sogenannte Lager ausgeschenkt, ein Bier welches den deutschen Exportbieren ähnlich ist.

Wem das Bier nicht reicht, der greife zum Irish Whiskey. Im gälischen heißt dieses Getränk Uisce Bheatha (übersetzt: Wasser des Lebens), was über die Bedeutung, die ihm beigemessen wird, einiges aussagt.
Der irische Whiskey unterscheidet sich nicht nur im Namen vom schottischen Whisky, sondern auch in Herstellung und Zusammensetzung ( Weitere Erläuterungen gibt es hier).

Schwierigkeiten beim Trinken gibt es eigentlich nur auf Grund der restriktiven Öffnungszeiten irischer Pubs.


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